Drucklexikon – Begriffe aus der Druckbranche – Buchstabe K

In unserem Drucklexikon finden Sie Erklärungen zu Fachbegriffen aus der Druckbranche. Einige Begriffe wurden mit der freundlichen Genehmigung von Ira Melaschuk, Melaschuk-Medien , verwendet.
Je nach Buchstabe sind die Fachbegriffe in unserem Drucklexikon nach Alphabet sortiert.

Wählen Sie einen Fachbegriff:

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Kalender

Was ist ein Kalender?

Der Kalender allgemein ist die Übersicht der Zeit eines Jahres oder eines definierten Zeitraumes. Darüber hinaus sollte zum Beispiel ein Wandkalender zusätzlich folgende Informationen enthalten:

  • Eine klare Aufteilung der Monate und Kalenderwochen.
  • Eine Hervorhebung von Feiertagen und Wochenenden.
  • Die Schulferien sämtlicher Bundesländer sollten enthalten sein.

Alles weitere, wie z.B. zusätzliche Monate, Firmenlogos oder andere Werbung ist eine Frage der Verwendung und des persönlichen Geschmacks.

Sollten Sie keine eigenen Layoutvorlagen haben, können Sie auf unsere umfangreichen Layoutvorlagen von Kalendern bei druckportal.de zurückgreifen.

Aufgrund der hohen Nachfrage gegen Ende eines Jahres, empfehlen wir Ihre Kalender rechtzeitig zu bestellen um eventuelle Lieferengpässe zu vermeiden. Erfahrungsgemäß sind die besten Monate um Kalender zu bestellen die Sommermonate.

Kalender sind auch neben Visitenkarten, Schreibtischunterlagen und Briefumschlägen ein Mittel um die Coporate Identity eines Unternehmens zu transportieren.

Eine große Auswahl an Kalendern finden Sie bei hier bei Druckportal.de.

Kapitälchen

Was sind Kapitälchen?


Kapitälchen, im englischen Sprachgebrauch »Small Caps«, sind Kleinbuchstaben, die das Aussehen von Großbuchstaben haben. Sie werden vor allem zum Hervorheben von Autoren in wissenschaftlichen Publikationen verwendet. In früheren Zeiten erfüllten sie alle Aufgaben der Kursivschrift, da diese nicht als zur Normalschift zugehörig betrachtet wurde.

Kapitälchen gibt es nur in runden Schriften, außerdem muss die betreffende Schrift einen eigenen Schnitt für Kapitälchen haben. Wenn man einfach nur die Kleinbuchstaben als Großbuchstaben setzt, entsteht ein unharmonischer Gesamteindruck.

 

Kommen und Gehen

Was bedeutet Ausschießen im Kommen und Gehen?

Kommen und Gehen ist eine spezielle Form der Doppelnutzenproduktion. Im Gegensatz zur herkömmlichen Doppelnutzenproduktion, stehen beim Kommen und Gehen die erste Seite des einen Nutzens der letzten Seite des zweiten Nutzens gegenüber.
Man spart dadurch vor allem bei hohen Umfängen Druckplatten ein.
Deutlich wird dies durch folgendes Beispiel einer angenommenen Broschur im Format DIN A6, 4/4fg., Auflage 10.000 Exemplare, Umfang 160 Seiten, Druck an einer Vierfarbmaschine

Ausschießen im herkömmlichen Doppelnutzen

Bg. 1+1, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 2+2, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 3+3, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 4+4, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 5+5, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 6+6  10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 7+7, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 8+8, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 9+9, 10.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 10+10, 10.000 Druck, 8 Druckplatten

 Daraus ergibt sich eine Gesamtdruckzahl von 100.000 Bogen mit insgesamt 80 Druckplatten.

Im Gegensatz dazu Ausschießen im Kommen und Gehen

Bg. 1+10, 20.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 2+9,   20.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 3+8,   20.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 4+7,   20.000 Druck, 8 Druckplatten
Bg. 5+6,   20.000 Druck, 8 Druckplatten

Die Druckzahl verändert sich nicht, jedoch reduziert sich der Bedarf an Druckplatten um die Hälfte auf 40 Platten.

Der Einspareffekt hinsichtlich Platten sowie Einrichtezeit ist offensichtlich. Noch größere Bedeutung hatte diese Art des Ausschießens vor dem Zeitalter der CTP Belichtung, da damals noch die Einsparung an Film hinzukam.

Kompatibilität

Was ist Kompatibilität?

Austauschbarkeit und Verbindungsmöglichkeiten von Hardware, Software oder Daten.

Kompression

Was ist Kompression?

Reduzierung von Datenvolumen. Verfahren, das Daten mit Informationsverlusten komprimiert: JPEG. Verfahren ohne Informationsverluste: LZW, ZIP, packbits, Huffmann, CCITT.

Kontrakt-Proof

Was ist ein Kontrakt-Proof?

Erfüllt die Anforderungen an einen farbverbindlichen Digitalproof. Prooflieferant und Druckerei gehen auf Basis des gelieferten Proofs einen Kontrakt (= Vertrag) ein. Die Druckerei verpflichtet sich mit Übernahme des Proofs die Farben innerhalb definierter Toleranzen zu erreichen (BVD-FOGRA-Standard).

Konverter

Was ist ein Konverter?

Software, die Datenformate in andere Formate umwandelt. Von den Quell- und Zielformaten und der Qualität des Konverters hängt es ab, ob bei dieser Umwandlung Daten verändert werden oder verloren gehen. Beispiel: Konvertierung einer Datei im Adobe- Illustrator-Format nach PDF.

Kupfertiefdruck

Was ist Kupfertiefdruck?

Maschinelle Weiterentwicklung des Kupferstichverfahrens bis hin zur modernen Rakel-Tiefdruckrotationsmaschine, die insbesondere für die Herstellung von illustrierten Zeitschriften in hoher Auflage verwendet wird.




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